Informationsverbundsysteme
In der regionalpolitischen Diskussion besteht Einigkeit darüber, dass eine neue Aufgabe der Regionen darin bestehen wird, eine wissensbasierte Infrastruktur (leichter Zugang und geeignete Kommunikationsmöglichkeiten) bereitzustellen und einen produktiven Umgang mit Wissen durch geeignete Organisations- und Kooperationsformen zu gewährleisten. Die GEFAK hat ihre Kunden in der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung auf diese neuen Aufgaben instrumentell bereits vorbereitet: mit dem Aufbau von regionalen oder landesweiten Standortinformationsverbundsystemen und dem mit KWIS geregelten Datenaustausch (z.B. von Unternehmens-, Flächen-, Infrastruktur- oder Statistikdaten) zwischen verschiedenen Gebietskörperschaftsebenen (Bundesland, Kreise, Städte) wird die Informationspolitik effizienter gestaltet. Durch die gemeinsame Beschaffung und Fortschreibung von wirtschaftlich relevanten Daten werden die für wirtschaftspolitische Maßnahmen oder Strategien notwendigen Entscheidungsgrundlagen auf eine breitere Basis gestellt.
Informationsverbundsysteme auf der Grundlage von KWIS werden landesweit in Sachsen und Brandenburg mit Erfolg eingesetzt. Regionale Informationsverbundsysteme mit KWIS zur Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sind in den Regionen Schwarzwald-Baar-Heuberg, Wirtschaftsregion Südwest (beide Baden-Württemberg), Lausitz-Spreewald (Brandenburg), Südwest-Thüringen und Inn-Salzach (Bayern) im Einsatz.
Die Darstellung von ausgewählten Informationen aus KWIS in kundenspezifischen Internetpräsentationen von Unternehmen, Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien ermöglicht einen Dialog zwischen Wirtschaftsförderung und allen wichtigen Akteuren.
Ihr Ansprechpartner: Dr. Jürgen Bunde
