Professionelle Präsentation heimischer Betriebe mit KWIS.web - Technologieatlas im Ilm-Kreis

Durch KWIS.web werden nicht nur Unternehmenskooperationen gefördert, auch die öffentliche Wahrnehmung der Regionalwirtschaft wird erheblich verbessert.

Bereits seit 1991 freut sich der Ilm-Kreis im Freistaat Thüringen über die Zusammenarbeit mit der GEFAK im Bereich des Informationsmanagements: "Unsere Datenbank KWIS.net stellt für uns eine wichtige und unverzichtbare Informationsquelle in der täglichen Arbeit dar, die schnelle Aussagen mit umfangreichen Angaben zu unserem  Wirtschaftsstandort ermöglicht“ (Astrid Schubert, Sachgebiet Kreisplanung). Die zuvor nur intern für die Zwecke der Bestandspflege, des Standortmarketings und des Flächenmanagements genutzte Datenbank wurde im Jahr 2012 durch die beiden Module KWIS.web und KWIS.map erweitert. Ziel dieser Erweiterung war die Bereitstellung eines Technologie-Atlas für den Wirtschaftsstandort Ilm-Kreis.

Die Resonanz der Betriebe und der Öffentlichkeit auf das erweiterte Angebot hat die Erwartungen der Kreisplanung weit übertroffen. "KWIS.web hat sich als Standortinformationssystem und Kompetenzatlas zu einem Instrument entwickelt, das jeden Tag immer mehr Dienstleister und Firmen unseres Standortes begeistert und somit stetig wächst", betont Petra Beyer, ebenfalls Kreisplanung. Aktuell sind um die 1800 Unternehmen über KWIS.web aufzufinden. "Auch für Bewohner und Gäste unseres Kreises bietet der Standortatlas ein attraktives und breites Informationsangebot zu unserem Landkreis."

 

Digitale Möglichkeiten optimal für die Wirtschaftsförderung nutzen

Neben der visuellen Kartendarstellung der unternehmerischen Angebote an Produkten und Dienstleistungen (Abb. 1) liefert die Möglichkeit des Onlineeintrags für Unternehmen einen erheblichen Mehrwert für die Wirtschaftsförderung des Kreises. Da die Unternehmen zunehmend ihre Daten über das Internet (über einen personalisierten Zugang mit Benutzerkennung und Passwort) selbst aktualisieren und fortschreiben können, wird die Datenpflege deutlich vereinfacht. Auch die Unternehmen erkennen den ihnen entstehenden Zusatznutzen an. Mit einer Zusatzprogrammierung der GEFAK (Erweiterung um die Google-Suche) wurde erreicht, dass Unternehmen, die in der Internetplattform eingetragen sind, mit ihren Produkten und Dienstleistungen auch über Google gefunden und gelistet werden (Abb. 2).

Der Erfolg des Technologie-Atlas am Wirtschaftsstandort Ilm-Kreis hat dazu geführt, dass die Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena mit den vier Gebietskörperschaften Stadt Erfurt, Stadt Weimar, Stadt Jena und Landkreis Weimarer Land sich ebenfalls für den Aufbau eines Technologie-Atlas auf der Basis von KWIS.web entschieden hat.

Abb. 1: Standorte finden für verschiedenste Themen
Abb. 2: Betriebliche Einzeldarstellung

Ihr Ansprechpartner: Jürgen Bunde