Eisenach: Konzeptfindung startet mit Workshop

Im Zuge einer deutschlandweiten Ausschreibung wurde die GEFAK Anfang des Jahres damit beauftragt, die Erstellung eines Standortentwicklungs- und Wirtschaftsförderungskonzeptes für die Wartburgstadt Eisenach zu begleiten.

Vergangene Woche startete der Prozess mit einem Auftaktworkshop im Gründer- und Innovationszentrum Stedtfeld (GIS) in Eisenach. Ziel des ersten Workshops war es, eine Bestandsaufnahme für die Stadt Eisenach zu durchzuführen. Um ein möglichst breites Meinungsbild einfangen zu können, wurden Personen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen der Stadt eingeladen. Neben TeilnehmerInnen aus der  Verwaltung, unter anderem Oberbürgermeisterin Katja Wolf sowie die Wirtschaftsförderung, waren Vertreter der Wirtschaft, von sozialen sowie wissenschaftlichen Institutionen angesprochen worden. Insgesamt 14 TeilnehmerInnen folgten der Einladung, was das Interesse an dieser Thematik unterstreicht.

Durch Synergien des Wissens der lokalen Experten und der bundesweiten Erfahrung der GEFAK soll das Standortentwicklungs- und Wirtschaftsförderungskonzept nicht nur wirtschaftliche Aspekte einbeziehen, sondern Ideen zur Erhöhung der Lebensqualität in Eisenach zusammentragen. Dies wird durch eine „SWOT“-Analyse flankiert, die die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken in Bezug auf Eisenach herausarbeiten soll.

Um mögliche Problem- und Handlungsfelder der Eisenacher Wirtschaft zu identifizieren, wird der gesamte Prozess durch eine Unternehmensbefragung begleitet. Hierzu wurde das letzte Drittel der Veranstaltung genutzt, um den zuvor mit der Wirtschaftsförderung konzipierten Fragebogenentwurf zu besprechen. Die Befragung startet in den kommenden Wochen, angeschrieben werden 1500 Unternehmen der Stadt. Bis zum nächsten Workshop im Juli werden die Ergebnisse der Befragung vorliegen, wodurch dann problemorientierte Handlungsfelder ausgearbeitet werden sollen.