Fachkräftesicherung im Landkreis Fürstenfeldbruck

Mit einer Unternehmensbefragung legte das Landratsamt Fürstenfeldbruck im Jahr 2013 die Grundlage für eine Strategie des Landkreises zum Thema Fachkräftesicherung.

Dabei wurden einerseits die wichtigsten Handlungsfelder aufgezeigt, andererseits konnten innovative und kooperationsbereite Unternehmer identifiziert werden, die offen für neuartige Projekte – zum Beispiel in der Kinderbetreuung – sind. Hohe Rücklaufquoten lieferten zudem zahlreiche und konkrete Hinweise auf notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Anschluss an die Befragung führte das Landratsamt mit der GEFAK Workshops mit den verschiedenen Akteuren durch und startete in 2014 eine ergänzende Mütterbefragung (vgl. dazu die Mütterbefragung im Landkreis Grafschaft Bentheim). Der nächste Schritt ist eine Kampagne „FFB – für Familie & Beruf“.

Komplexe Problemstellungen benötigen eine fundierte Informationsbasis, um gezielt gegensteuern zu können

Um ein möglichst differenziertes Bild der Fachkräftesituation im Landkreis zu bekommen, wurden in der Befragung neben der Standortbewertung durch die Unternehmen auch deren Beschäftigtenstruktur, zukünftiger Arbeitskräftebedarf, bestehende und künftige Stellenbesetzungsprobleme, Auswirkungen des Fachkräftemangels sowie zu bestehenden Maßnahmen zur Fachkräftesicherung thematisiert (s. bspw. Abb. 1 und 2).

Abb. 1: Bestehende Bemühungen zur Fachkraftsicherung
Abb. 2: Zukunftseinschätzungen der Unternehmen bei der Stellenbesetzung

Ihr Ansprechpartner: Josef Rother