Unternehmens­befragungen

Im Austausch mit den Akteur:innen vor Ort können regionale Nachhaltigkeitsziele erreicht und regionale Kompetenzen gestärkt werden. Dies erfordert einen professionellen Dialog mit der wichtigsten Zielgruppe der kommunalen Wirtschaftsförderung: den ortsansässigen Unternehmen.

  • Befragungen als Schlüsselelement zur nachhaltigen Bestandspflege
  • Ermittlung von Meinungen und Bedarfen sowie Platzierung von Zukunftsthemen
  • Identifikation von Kooperationspartnern von der Fachkräftesicherung bis zum Flächenbedarf
  • Erhebung nicht-anonymisierter, einzelbetrieblicher Daten
  • Professionelle Begleitung durch die GEFAK von der Fragebogenerstellung bis zur Präsentation der Ergebnisse

Kombinierte Unternehmensbefragung

Schriftliche und Online-Befragung 

Besonders erfolgreich sind Befragungen mit einer Kombination aus schriftlicher und online-Erhebung. Dabei können regelmäßig Rücklaufquoten von 25-35% erzielt werden. In der Praxis hat sich folgendes Vorgehen bewährt:

Konzeption

  • Auftaktworkshop
  • Abstimmungen zu Anschreiben, Fragebogen und Pressemitteilung

Datenmanagement

  • Erstellung des schriftlichen und Online-Fragebogens
  • Druck und Versand der Befragungsunterlagen

Datenanalyse

  • Erfassung und Qualitätsprüfung der Antworten
  • Erstellung aussagekräftiger Graphiken

Ergebnisse

  • Berichterstellung inkl. Handlungsempfehlungen
  • Ergebnisdiskussion/Präsentation vor Ort

Optional: Datenübernahme nach KWIS

  • Übernahme und Nutzung der Daten über KWIS

Jan Kramer, Wirtschaftsförderer im Landkreis Grafschaft Bentheim:

„Die Bestandspflege und der strukturierte Dialog mit den Betrieben in unserem Landkreis sind zentrale Aufgaben unserer Arbeit als Wirtschaftsförderung. Unternehmensbefragungen ermöglichen uns dabei nicht nur eine breite Ansprache der Unternehmen, sondern liefern in regelmäßigen Abständen aktuelle Informationen über einzelbetriebliche Entwicklungsperspektiven. Alle erhobenen Daten stehen uns für die alltägliche Arbeit in KWIS zur Verfügung. So können wir zum einen frühzeitig und aktiv auf Unternehmen zugehen, bei denen es kriselt. Zum anderen halten wir auch unser Versprechen gegenüber unseren Betrieben ein, eine Wirtschaftsförderung zu praktizieren, die möglichst nah an den Herausforderungen der lokalen Wirtschaft orientiert ist.“

Onlinebefragungen

Online-Befragung 

Zunehmend werden Unternehmensbefragungen auch als reine Onlinebefragungen durchgeführt. Dabei erzielen wir erfahrungsgemäß Rücklaufquoten von 20-30%, also etwas weniger als bei einer kombinierten Unternehmensbefragung. Folgende Schritte werden dabei durchlaufen.

Konzeption

  • Auftaktworkshop
  • Abstimmungen zu Anschreiben, Fragebogen und Pressemitteilung

Datenmanagement

  • Erstellung des Online-Fragebogens
  • Druck und Versand des Anschreibens

Datenanalyse

  • Erfassung und Qualitätsprüfung der Antworten
  • Erstellung aussagekräftiger Graphiken

Ergebnisse

  • Berichterstellung inkl. Handlungsempfehlungen
  • Ergebnisdiskussion/Präsentation vor Ort

Optional: Datenübernahme nach KWIS

  • Übernahme und Nutzung der Daten über KWIS

Unternehmensbefragungen mit begleitenden Workshops

Unternehmensbefragungen profitieren von der Einbindung lokaler Expert:innen aus Wirtschaft, Kammern oder der Verwaltung. Es hat sich daher bewährt, die Befragungsprojekte um Workshops zu ergänzen. Diese eignen sich besonders, um Ergebnisse der Befragung in konkrete Handlungsempfehlungen zu überführen. Beispielhaft kann ein Befragungsprojekt mit Workshops diese Schritte umfassen:

 

 

Konzeption des Fragebogens in Workshop I

  • Optional: Vorab Online-Teilnehmerbefragung zu zentralen Themen des Projekts
  • Abstimmungen zu Anschreiben, Fragebogen und Pressemitteilung

Datenmanagement

  • Erstellung des Online-Fragebogens
  • Ggf. Druck und Versand der Befragungsunterlagen

Datenanalyse

  • Erfassung und Qualitätsprüfung der Antworten
  • Erstellung aussagekräftiger Graphiken

Präsentation und Diskussion der Ergebnisse in Workshop II

  • Ergebnisdiskussion
  • Anschließend: Berichterstellung inkl. Handlungsempfehlungen

Präsentation und Diskussion des Endberichtes in Workshop III

  • Priorisierung der nächsten Schritte sowie Commitment lokaler Akteure zu deren Mithilfe bei der Umsetzung

Optional: Datenübernahme nach KWIS

  • Übernahme und Nutzung der Daten über KWIS

Kartographische Visualisierung von Befragungsergebnissen
Flächenanalysen - Gegenüberstellung von Bedarf und Verfügbarkeit
Handlungsfelder aufzeigen durch Abgleich von Wichtigkeit und Zufriedenheit